Auf den Zahn gefühlt: Zahnpflege für den Hund

Viele Hunde leiden unter Zahnbelag und haben übelriechenden Atem.

Neben genetischen Faktoren, wie Speichelzusammensetzung und Kopfform ist oftmals eine nicht hundgerechte Ernährung Ursache für Zahnprobleme.

Vor allem Getreide- und zuckerhaltiges Futter begünstigen die Entstehung von Zahnstein sowie unangenehmen Maulgeruch.

Daraus können auch chronische Entzündungen entstehen, die das Immunsystem schwächen und für Infektionen anfällig machen.

Der Hund- ein reiner Fleischfresser?

Wie auch der Wolf, ist der Hund kein reiner Fleischfresser!

Deren Verdauungssystem ist zwar auf einen hohen tierischen Anteil eingestellt, jedoch dürfen pflanzliche Komponenten wie Gemüse, Obst, Kräuter, Beeren und Wurzeln nicht fehlen.

Getreide ist in der Hundeernährung nicht empfehlenswert, da diese Blähungen, Magenschmerzen, Erbrechen sowie Hautprobleme verursachen können. Zudem begünstigt der hohe Kohlenhydratanteil von Getreide die Bildung von Zahnstein.

Noch ein Tipp!

Tennisbälle sind als Spielzeug nicht geeignet, da die raue Oberfläche zum Abrieb des Zahnschmelzes führt!

Zahnstein und Mundgeruch vorbeugen

  • Rohe Rinderknochen oder Kauartikel wie Ochsenziemer anbieten
  • Regelmäßiges Zähneputzen hilft Plaque vorbeugen
  • Futter ohne Getreide- und Zuckerzusatz bevorzugen