• Hormontherapie

    „Die Natur kopieren – aber richtig“ – deshalb arbeiten wir ausschließlich mit bioidentischen Hormonen. Das hormonelle Gleichgewicht ist wichtig für unserer Wohlbefinden und viele Körperfunktionen. Wir sorgen für eine natürliche Hormonbalance.

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Was bedeutet transdermale Hormontherapie?

Bei der transdermalen Hormontherapie wird das bioidentische Hormon mittels einer liposomalen Creme direkt auf die Haut aufgetragen.
Die Hormone gelangen über die Haut in den Blutkreislauf und in das Gewebe und können sich so optimal in die hormonellen Regelkreisläufe einfügen.

Das hat gegenüber der oralen Einnahme von Hormonen in Form Tabletten den Vorteil, dass die Hormone nicht den "Umweg" über das Verdauungssystem gehen müssen. Die Leber in ihrer Funktion als Entgiftungsorgan sortiert nämlich bereits einen großen Teil des Hormons aus, bevor es seinen Wirkort, den Rezeptor, erreichen kann. Die "orale" Anwendung von homöopathischen Globuli bildet hierbei ein Ausnahme. Durch das langsame Zergehen unter der Zunge werden die Globuli über die Mundschleimhaut resorbiert, was einer "transdermalen" Anwendung gleicht.

Aus diesem Grund genügen bei einer transdermalen Anwendung bereits sehr niedrige Dosierungen für eine große therapeutische Wirkung.

Geeignete Hormone für diese Therapieform sind das 17ß-Estradiol, Estriol, Progesteron, Testosteron, Cortisol (=Hydrocortison), DHEA und Melatonin.

Die Entscheidung, ob die transdermale Hormontherapie für den Patienten geeignet ist, muss ein Arzt oder Therapeut treffen und ist abhängig von den sich im Mangel befindlichen Hormonen und der Schwere des Mangels.

Hormontherapie

„Die Natur kopieren – aber richtig“ – nach diesem Grundsatz arbeiten wir ausschließlich mit bioidentischen Hormonen.

Alle Hormone unseres Körpers stehen in komplexer Wechselwirkung zueinander! Darüberhinaus dirigiert dieses fein abgestimmte hormonelle Gefüge aber auch unser Immunsystem und unser Nervensystem.

Jegliche Eingriffe in dieses System müssen deshalb wohl überlegt sein, da geringste Abweichungen große Auswirkungen nach sich ziehen können.

Bioidentische Hormone werden im Unterschied zu künstlichen Hormonderivaten (z.B. Wirkstoffe der Antibabypille) vom Organismus als körpereigene Hormone erkannt, da sie in ihrer chemischen Struktur zu
100 % den vom Körper selbst produzierten Hormonen entsprechen.

Langjährige Erfahrung, hohe Fachkompetenz und nicht zuletzt unser Engagement auf diesem Gebiet haben unser Sortiment an Therapeutika aus eigener Herstellung über die Jahre wachsen lassen. So können wir für nahezu jede Indikation individuelle Hormonpräparate anbieten.

Unser Sortiment umfasst liposomale Hormoncremes, homöopathisch potenzierte Cremes und Hormonglobuli, aromatherapeutische Cremes für die Schilddrüse, Pflegekonzepte für den Vaginalbereich, phytotherapeutische Elixiere, Urtinkturen und Teemischungen bis hin zu Magnesiumgelen und einem umfangreichem orthomolekularen Angebot.

Um zu einer Regulation und Wiederherstellung der hormonellen Balance zu gelangen, muss neben der Anwendung von bioidentischen Hormonen auch auf die Leber und den Darm geachtet werden, ebenso wie auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Aminosäuren und Mineralstoffen.

Hormonsystem

Das Hormonsystem hat großen und noch längst nicht vollständig erforschten Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des menschlichen Körpers.

Es gibt im Organismus kaum einen Vorgang, der nicht direkt oder indirekt von Hormonen beeinflusst wird. Umso wichtiger ist es, dass diese hochpotenten Botenstoffe in der richtigen, natürlichen Balance und dem optimalen Verhältnis zueinander stehen.

Aufgrund dieses komplexen Zusammenspiels und der vielen beteiligten Organsysteme gehört die Behandlung hormoneller Dysbalancen in die Hände erfahrener Ärzte und Therapeuten!

Was sind Hormone?

Hormone sind biochemische Botenstoffe, mit deren Hilfe an den unterschiedlichsten Organen im Körper und insbesondere im Gehirn eine bestimmte Wirkung ausgelöst wird. Nicht nur der weibliche Eierstock und der männliche Hoden produzieren Hormone, sondern unter anderem auch die Schilddrüse, die Nebenniere, die Leber, der Darm, das Herz und die Nieren!
Winzige Konzentrationen dieser Botenstoffe steuern zahllose Prozesse im Körper, wie z.B. den Stoffwechsel, das Wachstum und die Fortpflanzung.

Wo kommen die Hormone her?

Die Produktion von Hormonen wird im Gehirn angeregt, gebildet werden sie in den Hormondrüsen oder auch endokrinen Drüsen. Dazu gehören z.B. die Schilddrüse, die Bauchspeicheldrüse, die Nebennieren, Eierstöcke und Hoden.

Wie wirken Hormone?

Hormone werden über sensible Regelkreisläufe gesteuert.

Die Ausschüttung von Hormonen wird im Gehirn angeregt. Ist eine ausreichende Konzentration dieser Botenstoffe erreicht, wird das über ein Rückkopplungssystem an Hypothalamus und Hypophyse gemeldet, die eine weitere Ausschüttung stoppen. Ist das vorhandene Hormon verbraucht und haben die Zellen wieder Bedarf, beginnt die Produktion auf Befehl der Hypophyse erneut.

Hormone selbst haben noch keine Wirkung. Sie sind nur ein Schlüssel, der ein Schloss öffnen kann (Schlüssel-Schloss-Prinzip).

Erst bei der Bindung eines Hormon an seinen spezifischen Hormonrezeptor auf der Zelloberfläche oder im Zellkern wird die individuelle Hormonwirkung ausgelöst.

Was passiert, wenn Hormone aus dem Gleichgewicht geraten?

  • Zyklusbeschwerden: Zu kurz, zu lang, zu stark, zu schwach – Unregelmäßigkeiten im Zyklus sind oft hormonell bedingt. Dazu kommt, dass die hormonelle Verhütung mit Hormonspirale, Hormonring oder Anti-Baby-Pille die körpereigene Hormonproduktion beeinflusst. Nach Absetzen dieser künstlichen Hormonderivate kann es zu Problemen kommen, wie z.B. dem Ausbleiben der Menstruation. In diesen Fällen bietet die bioidentische Hormontherapie eine natürliche Unterstützung.
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS): Gesteigerte Empfindsamkeit oder Agressivität, depressive Verstimmungen, Lebensangst oder Stimmungslabilität, Weinerlichkeit oder Streitsucht – wenn die Tage vor den Tagen zum Problem werden sind oft die Hormone in ein Ungleichgewicht geraten. Körperliche Symptome sind meist Brustspannen, Schmerzen im Unterleib, Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen und vermehrte Wassereinlagerungen.
  • Wechseljahresbeschwerden: Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Hitzewallungen, unregelmäßige Blutungen und andere Beschwerden machen vielen Frauen in dieser Lebensphase zu schaffen. Häufig leiden sie auch unter trockenen (Vaginal-)Schleimhäuten – oft die Folge von Hormonmangel oder einer Verschiebung im Verhältnis der Hormone zueinander.
  • Hitzewallungen
  • Haarausfall: Psychische Belastungen, Stress, Phasen hormoneller Umstellung, Schilddrüsenprobleme, Stoffwechselerkrankungen kommen u.a. als mögliche Ursachen in Frage. Oft wird Haarausfall durch ein hormonelles Ungleichgewicht begünstigt, eine labortechnische Abklärung bei Ihrem Therapeuten gibt Aufschluss darüber.
  • Libidomangel
  • Osteoporose
  • Burnout, Erschöpfung, Leistungsschwäche
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Depressive Verstimmungen
  • Zysten und Myome
  • Schleimhauttrockenheit
  • Gewichtsprobleme

Wodurch werden die Hormone in unserem Körper beeinflusst?

  • Hormonelle Verhütung (Antibabypille)
  • Hormonersatztherapie mit künstlichen Hormonderivaten
  • Medikamente mit Einfluss auf das Hormongeschehen (z.B. Psychopharmaka)
  • Pflanzenstoffe mit hormonähnlicher Wirkung, wie Phytoöstrogene aus Soja, Rotklee etc.
  • Xenohormone in Lebensmitteln, Kosmetika und Trinkwasser
  • Weichmacher
  • Altersbedingtes Nachlassen der Hormonproduktion, z.B. in den Wechseljahren
  • Schilddrüsenprobleme: Neben der Steuerung sämtlicher Stoffwechselprozesse des Körpers (Wachstum, Verwertung der Nährstoffe, Energiehaushalt) ist die Schilddrüse auch eng mit anderen hormonellen Regelkreisen (z.B. Fortpflanzung) verbunden und an hormonellen Dysbalancen in anderen Bereichen eventuell mitbeteiligt.
  • Nebennierenschwäche
  • Stress bzw. Nebennierenschwäche: Eine verringerte oder eingeschränkte Produktion des Stresshormons Cortisols aus der Nebenniere kann eine wichtige Rolle bei Erschöpfung und Burnout spielen.
  • Vitalstoffmangel: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente können sowohl im Mangel als auch im Überfluss die Hormonproduktion negativ beeinflussen.
  • Bestrahlung von hormonproduzierenden Organen
  • Übersäuerung: Ein Überschuss von Säuren bzw. eine Unterversorgung mit basenbildenden Mineralstoffen im Körper kann ebenfalls eine negative Wirkung auf eine ausgeglichene Hormonbalance haben.

Bestimmung des Hormonspiegels

Die Bestimmung des Hormonspiegels erfolgt durch eine Laboruntersuchung. Hormone können im Speichel, im Blut und im Urin nachgewiesen werden. Welches Verfahren für den Patienten am besten geeignet ist, entscheidet der behandelnde Arzt oder Therapeut, da die Aussagekraft der einzelnen Verfahren je nach Fragestellung unterschiedlich zu bewerten ist.

Weiterführende Infos finden Sie als Arzt/Therapeut in unserem Fachkreisebereich.

Was ist bei einer Hormontherapie zu beachten?

Die einzelnen Hormondrüsen (Schilddrüse, Nebennieren, Eierstöcke, Hoden) befinden sich in ständiger Rückkopplung mit der Steuerungszentrale der Hormonkreisläufe im Gehirn – sie bilden ein Hormon-SYSTEM.

Unbedachte Eingriffe in das Zusammenspiel der Hormone können unerwünschte Folgen haben. Da diese Botenstoffe bereits in wenigen Pikogramm (= Billionstel Teil vom Gramm) wirken, müssen die feinen physiologischen Konzentrationen der Hormone und deren Verhältnis zueinander besonders beachtet werden.

Jede hormonelle Substitution muss mit Rücksicht auf das Reglersystem Hypothalamus und Hypophyse vorgenommen werden, um die körpereigene hormonelle Produktion nicht vollständig zum Erliegen zu bringen (mehr dazu unter "Wie wirken Hormone"). Mit sanften und gezielten Impulsen ist es jedoch möglich, das empfindliche Regelkreissystem schonend und auf natürliche Weise zu regulieren und zu stabilisieren.

Warum bioidentische Hormone?

Bioidentische Hormone entsprechen in ihrer chemischen Struktur zu 100 % den körpereigenen Hormonen. Der Organismus erkennt naturidentische Hormone deswegen als körpereigen an und kann sie, bei richtig gestellter Diagnose, disziplinierter Anwendung im richtigen Schema und der optimal eingestellten Dosierung, auch optimal verwerten.